DOVA


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Der Zeuge

Hist. Überblick


Mein ganzes Leben lang war ich ein vernünftiger, ehrlicher und wohlwollender, wenn auch antikonformistischer Mensch. Und so blieb ich auch nach dem aussergewöhnlichen Ereignis, das 1974 und 1977 aus mir einen für die öffentliche Zeugenaussage bestimmten Menschen machte.
Wenn ich heute von manchen Leuten für verstört gehalten werde, liegt es lediglich daran, dass meine Zeugenaussage viele Werte und eingesetzte Behörden in Zweifel zieht, und daran, dass sie jeden Menschen dazu auffordert, sich zum Guten zu verändern. Auf diese Weise wird sich allmählich von Generation zu Generation die Welt verändern.
Mögen meine Ankläger, die sich als Meister der Wahrheit, der Moral oder des Christentums ansehen, dass sie herkömmlichen aber auswegslosen Ideen, kühnen Urteilen und sogar Lügen verfolgen! Was werfen mir diese Leute vor? Dass ich es geschafft habe die " Offenbarung von Arès" zu veröffentlichen, ohne jegliche Hilfe von den Verlegern und Medien zu erhalten, welche über Gedanken Kontrolle ausüben, und dass ich es geschafft habe, den Strom der freien Hoffnung zu schöpfen, welchen selbstverständlich das übernatürliche Ereignis einflösst, welches mein Leben 1974 und 1977 umwälzte…

Ich war Ingenieur und Atheist. Indem ich mich für die verborgenen Ursachen der menschlichen Taten interessierte, fand ich letztendlich den Glauben. Ich wurde bei der orthodoxen Kirche zum Priester geweiht. 1973 bat mich der Erzbischof, mein Dienstvorgesetzter darum, meine apostolische Post über die sowjetische Botschaft von Paris zu übersenden. Ich lehnte es ab.
In der Erwartung eines neuen Auftrags, zog ich mich nach Arès in der Gironde (SW Frankreich) zurück, mit der Absicht, dort eine Erfahrung des ursprünglichen Christentums mit einer Gemeinschaft von Getreuen zu erleben. Bei meiner Ankunft in Arès mit meiner Familie am 3. Januar 1974 tauschte ich sofort meinen Priesterrock gegen ein Arbeitskleid und einen Werkzeugkasten aus, um ein kleines Eigentum instand zu setzen, das ich kurz davor gekauft hatte. Unter diesen sonderbaren Bedingungen erscheinte mir Jesus am 15. Januar 1974.
Die Erscheinung dauerte etwa jeden zweiten Tag bis zum 13. April an.
Seine Offenbarung wälzte meine Überzeugungen um. Ich erfuhr, dass Dogmen und die Erfüllung religiöser Pflichten entweder schlichten Aberglauben, oder dass sie für die Rettung (/Erlösung) des Menschen irrelevant sind.
Ich erfuhr, dass das in die Praxis umgesetzte Gute wichtiger als der Glaube ist, sodass jeder "Mensch des Guten", sogar der Ungläubige, berechtigt wird. Ich erfuhr, dass der Mensch sich rettet (/erlöst wird), wenn er zu einem guten, barmherzigen, gerechten und überlegten Menschen wird, was einfach heisst, einen
Büsser zu werden, und dass man das wahre spirituelle Leben nur findet, wenn man sich von jedem religiösen oder politischen Pferdegeschirr befreit, denn die Politik ist lediglich eine profane Form der Religion.
Ich erfuhr, dass die absolute
Freiheit an Gutem und an Glück reicher und mit weniger Risiko verbunden ist, als jedes andere System. Ich gebe zu, dass mir nach den Erscheinungen Jesu manchmal danach zumute war, mein vergangenes Leben weiterhin zu führen, als wäre gar nichts geschehen. Wie könnte ich bloss vergessen, dass Jesus vor meinen Augen lebendig gewesen war? Wie könnte ich seine Warnung vergessen: "Kehre nicht um [OvA 39/6]?

Also verliess ich die Kirche. Bis 1977 mussten meine Frau Christiane und ich über eine schwierige, geistige Umwälzung hinaus, eine soziale Tragödie erdulden. Wir haben eine lange, grausame Durststrecke durchgemacht, bevor die ersten Personen auftauchten, die mir Glauben schenken und zu den Pilgern von Arès würden.
Im Herbst 1977 wurde ich Zeugen von einem übernatürlichen Ereignis, das noch äussergewöhnlicher war: Die fünf Theophanien oder Erscheinungen G
OTTES, dessen Botschaft, die ich schlechthin " das Buch" betitelte, bestätigten und bereicherten das " Evangelium gegeben in Arès". Seitdem habe ich unaufhörlich die Botschaft von Arès verbreitet.
Keine konformistische Gegnerschaft wird je die stets wachsende Hoffnung erlegen können.


© Michel Potay 2001 [ Übersetzter Auszug aus der Web-Site http://www.adira.net ]


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