DOVA


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Hoffnung

Spiritualität

WEDER DOGMA, NOCH GOTTESDIENST, NOCH GESETZE RETTEN EINEN.
DAS GUTE ALLEIN RETTET, DER PURE UND EINFACHE CHRISTIANISMUS
VON DER BERGPREDIGT


Weil man manchmal auf der Strasse Pilger von Arès trifft, die über soziale Gerechtigkeit reden, hält man ihre Hoffnung mehr für ideologisch als für spirituell. Irrtum.
Das innere Fortschreiten des Pilgers von Arès heisst die
Busse, welche nicht in Gewissensbissen besteht, wie in der Religion, sondern in der Schöpfung seiner Seele durch den persönlichen Verzicht auf das Böse, und durch die persönliche Ausübung des Guten: Liebe, Vergebung, Frieden, Befreiung von Vorurteilen, Intelligenz des Herzens. Der spirituelle Mensch ist einfach ein Mensch, versehen mit einer Seele, ein "Mensch des Guten".
Was macht dieser Pilger von Arès auf der Strasse? Er sammelt andere "Menschen des Guten", Büsser, weil aus ihnen eine neue Welt, eine gute Welt zustande kommen wird.


Entweder resigniert der Mensch angesichts des Bösen, oder er widersteht dem Bösen (Zorn, Lüge, Groll, Vergeltung, Prozess, Gewalt, Hass, Rache). Mag auch im Notfall die Widersetzung des Bösen durch das Böse legitim sein, wird sie, einmal zur Gewohnheit geworden, stets neu ein- zusetzen sein. Es nimmt kein Ende Schlag auf Schlag zurückzugeben. Demzufolge kehrt das vom Bösen typisch erzeugte Elend immer wieder, unaufhörlich und durcheinander zurück, und trifft sogar den, der sich zu verteidigen meint und dabei vergisst, dass das Elend nicht nur den Gegner treffen kann. Was die Resignation betrifft, hat sie nur zu einer noch grösseren Ausbeutung der Resignierten durch das Böse geführt.
Weder Resignation noch Repressalien bieten eine Lösung zum universalen Bösen. Um dem Bösen abzuhelfen, gibt es nur ein Mittel: das Gute, das kreative Gute, das von einem neuen Menschen und von einer neuen Welt erzeugt wird, welche beide liebevoll und mitteilsam sind. Es war bereits der Inbegriff der biblischen Evangelien.
Weil der "Mensch des Guten" langfristig stärker als die Mächtigen und ihre Gesetze sein wird, wird er in der " Offenbarung von Arès" den
Menschen der kommenden Zeit oder den Büsser genannt. Diese Worte haben reaktive, starke, nicht religiöse Bedeutungen. "Man schafft sich eine Seele, man rettet sich vor der Finsternis diesseits und jenseits dieser Welt, indem man Gutes tut, mit oder ohne Glauben an GOTT. Der gütige Mensch trägt zu der kommenden, universalen Rettung bei. Der Besitz von Glauben und Güte zugleich ist eine erhabene Sache, fällt jedoch der Glaube aus, dann wird die Güte allein einen retten (/erlösen) und ihn früher oder später zum Glauben führen, aus der Verwandtschaft heraus mit dem SCHÖPFER des Guten. Laut der "Offenbarung von Arès" ist Handeln stärker als Glauben.
(Michel Potay "Bruder Michel")

© Michel Potay 2008 [ Übersetzter Auszug aus der Web-Site http://michelpotay.info/index.html ]


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