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Philosophie

Spiritualität

ALS GOTTES EBENBILD IST DER MENSCH DER GOTT SEINES SCHICKSALS, ER IST DER ABSOLUTE EXISTENTIALIST

Als er von 1974 an die Abschrift der Botschaft Jesu ins reine schreibt, begreift Michel Potay deren Existenzialismus. Er schickt das " Evangelium Gegeben in Arès" an Martin Heidegger, einen der damals noch lebendigen Gründer des modernen Existenzialismus, mit der Bemerkung: "So wie mir das von Jesus auf übernatürliche Weise übermittelte WORT beigebracht hat, wird es Sie vielleicht daran erinnern, dadurch dass Sie in Ihrer Jugend ein Christ waren, dass dem Evangelium ein absoluter Existenzialismus zugrunde liegt: Wie das Böse vom Menschen kommt, wird das absolute Gute vom Menschen kommen. Die spirituelle Rasse, die das Volk Adams ausmachte, bevor es das Böse in Normen fixierte, kann wieder hervorkommen."

Als
freier Mitschöpfer der Welt, denn er ist das Ebenbild des freien SCHÖPFERS, entscheidet sich Adam (die Menschenrasse) für einen sittlichen Rahmen, der sich von demjenigen des SCHÖPFERS unterscheidet. Vielleicht aus der Sehnsucht nach seiner Animalität zurück, bevor er zum spirituellen Wesen wurde, nimmt er das Böse an und erklärt es für unabänderlich. Dieser Fehler ist noch wieder gutzumachen: Indem sich ein kleiner Rest "Menschen des Guten" vermehrt und an sozialem Einfluss gewinnt, kann er die Welt zum Guten verändern, nicht aus Sittenstrenge, sondern aus der einfachen existenziellen Logik des Glücks, woran der SCHÖPFER uns unaufhörlich erinnert. Der Mensch ist das einzige lebende Wesen, das in der Lage ist, sein Schicksal aufzubauen. Die " Offenbarung von Arès" stimmt mit der Philosophie der absoluten Freiheit, mit dem Existenzialismus überein. Dennoch hat der Mensch aufgrund seiner Entspiritualisierung viel von seiner Kraft gegen das Böse verloren, dem er die Führung des privaten und öffentlichen Lebens von Jahrhundert zu Jahrhundert überlassen hat. Unglück, Sorgen, Leiden und Tod sind zu einer Art Verhängnis geworden, das der Rationalismus zum Gesetz der Humanwissenschaft verwandelt hat, ohne in Betracht zu ziehen, dass ein anderer Weg möglich sei. Religion, Politik und ihre Gesetze verhalfen, dieses Verhängnis in Determinismus umzuwandeln. Der Wille, zu den Flüssen des endlosen Glücks, zu Eden zurückzukehren, ist abgeschwächt aber nicht tot. Wenn der Mensch sein Leben verändert, kombiniert er Logik und Wunder, so kann er seine ursprüngliche Güte und Freiheit wiedererlangen.
Darauf ist zurückzuführen, dass die Pilger von Arès keine passive und abwartende Haltung einnehmen bezüglich des Glaubens, es ist ein Glauben von Mühe, von Wiederaufbau von sich selbst und von der Welt.

© Michel Potay 2008 [ Übersetzter Auszug aus der Web-Site http://michelpotay.info/index.html ]


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