DOVA


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Warum ?

Pilgerschaft

DER ABERGLAUBE IST NICHT DIE MOTIVATION, AUSSER SIE IST UNEINGESTANDEN.
DER PILGER MEDITIERT ÜBER SEINE MENSCHLICHE BERUFUNG, DEN MITSCHÖPFER VON SICH SELBST UND VON DER WELT ZU WERDEN.


Die abrahamschen Religionen sind nur noch der Lärm, der das WORT in Jerusalem ersetzt hat, aber der liebende VATER verdammt dafür die Religionen nicht: Folgere aber nicht daraus, dass diese Menschen verdammt wurden. [OvA 16/13] Er ruft sie dazu auf, sich in Liebe, Vergebung, Frieden, in spirituelle Freiheit und Intelligenz aufzulösen, welche das universale Gute darstellen.
Die Religionen haben den Begriff von Rettung (/Erlösung) verfälscht, indem sie die persönliche Rettung im Schatten ihrer Konfession, ihrer Hängebanner und Symbole predigen, wogegen die Rettung der eigenen Person im Besitz von keinem anderen und untrennbar von der universalen Rettung ist. Die Religionen haben die Erlösung gepredigt, als würde sie von einem Jüngsten Gericht und von dem Gehorsam zu ihren Gesetzen abhängen, wogegen die Rettung ausschliesslich und existenziell von dem ausgeführten Guten abhängt. Der Mensch ist sein eigener Retter (/Erlöser) denn er wird durch seine Busse, d.h. die praktische Umsetzung des Guten und von der Ablehnung des Bösen (oder Sünde) gerettet, welche sich verbreiten und die Welt retten werden.
Ebenso wie der V
ATER nicht ohne seinen Sohn, den Menschen, leben kann, so rettet sich kein Büsser, ohne sich zu bemühen, andere Menschen, seine Brüder zu retten: "Rette! Urteile nicht!" Aber es fällt einem schwer ein solches Ideal in dem modernen, despiritualisierten, hypermaterialistischen Leben aktiv zu halten. Der Pilger kommt, um dieses Ideal durch das Gebet und/oder die Meditation zu reaktivieren.

Man kommt nicht nach Arès, um Wunder zu erbitten. Im Gegenteil will man sich als ein Wunder anbieten, Wunder des eigenen Glaubens an die selbstrettende Überwindung (die Busse), wozu die " Offenbarung von Arès" einen aufruft. Jeder Mensch kann wie Jesus
zu einem GOTT gemacht werden, wenn er seine Schritte in die SCHRITTE des VATERS setzt.
Diese spirituelle Neuverwurzelung erweist sich zu Beginn des XXI. Jhdt als notwendiger denn je. Probleme, die der Mensch nach den Kämpfen, Kriegen und Leiden des XX. Jhdt für gelöst hielt, tauchen, auf den sozialen, politischen, wirtschaftlichen Gebieten wieder auf. Der S
CHÖPFER kam 1974 und 1977 erneut den Menschen zu sprechen, weil ER wusste, dass die Gefahren durch Wettstreit, Lüge, Hass, Gewalt und Krieg nicht verschwinden würden. ER erinnerte den Menschen daran, dass er Ebenbild und Ähnlichkeit des SCHÖPFERS ist, und dass er demzufolge der Selbsterzeuger seiner Gnade, seines Wunders ist, wenn er es will. Der Pilger bejaht bei der Pilgerschaft, dass er es will, sonst hat seine Anwesenheit dort wenig Sinn.
Michel Potay, den heute alle Leute Bruder Michel nennen, sagt: "Wenn nicht jedes Jahr seit 1974 die Pilgerschaft zu Arès wiedergekommen wäre, dann hätte mich letztlich ein Gefühl von Niederlage überkommen, auch wenn ich der Zeuge des übernatürlichen Wunders war, das sich dort 1974 und 1977 ereignet hat. Ich habe Abertausende Gläubige gesehen, die nach Arès aus schlechten Gründen gekommen sind, nicht um ihre Verpflichtung zu stärken, den Weg des Guten einzuschlagen, sondern mit der Hoffnung auf Gnade oder Wunder. Jene kamen nicht wieder aus der Enttäuschung heraus, dass sie das "Wunderbare" dort nicht gefunden hatten, und dass sie sich nicht zugegeben hatten, dass sie ihren Glauben nicht in die Tugend der Bemühung (Busse) gesetzt hatten. Jene glauben an die göttliche Vorsehung, weigern sich zu verstehen, dass der Mensch und nicht G
OTT verantwortlich für das Böse ist, und dass sie dadurch den brillanten, ehrgeizigen Predigern die Welt überlassen, sodass sie es zulassen, dass alles schlimmer wird. Ich sehe auch zu, wie so viele Menschen auf der Welt verzagen, ob Juden, Christen, Moslems oder Humanisten, welche die Hoffnung hegten, dass sich das Gute auf Erden endlich festsetzen würde, dass diese Welt aus den Schrecken des XX. Jhdt jemals eine Lehre ziehen mag. Ich sehe so viele Dummheiten, Ungerechtigkeit und Gewalt, die von den Anführern der Welt begangen werden, kurz, ich sehe so viele Dinge, die die Mengen dazu treiben, fortzudenken, dass das Böse der Stärkste bleibt, jawohl, ich sehe soviel davon, dass ich an einem furchtbaren Gefühl von Niederlage leiden würde, wenn diese heilige Stätte nicht bestehen würde, wo ich meine Hoffnung wiederbelebe. Ich weiss, dass die kommende Welt auf den paar Quadratmetern schon geboren ist, wo sich 1977 der LICHTstab errichtete, aus welchem die Stimme des SCHÖPFERS des UNIVERSUMS herauskam."
Nein! Das Böse wird nicht unendlich stärker als das Gute sein! Nein! Gewalt, Ungerechtigkeit,
Unterdrückung und Beraubungen werden nicht andauernd existieren! Für wahr, der Mensch kann das beständige Glück finden, wenn er es will. Die Pilgerschaft ist der Ort, wo er diesen Willen bejaht. Hierin liegt der tiefe Sinn für die Pilgerschaft zu Arès.
(Auszug aus dem Blog von Michel Potay: freesoulblog.net)

© Michel Potay 2008 [ Übersetzter Auszug aus der Web-Site http://michelpotay.info/index.html ]


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